Mittwoch, 24. März 2010

Wie im Paradies!

Was ist das, was man da auf dem Bild unten sieht?


Für uns ist es hauptsächlich „Saftmaterial“. Denn was für viele in Deutschland auf dem Land im Herbst die Äpfel sind, sind hier für uns Maracujas (Passionsfrucht). Zurzeit ernten wir täglich so um die 40 bis 60 Früchte! Und 10 bis 12 davon reichen für zwei Liter leckersten Saft! Das ist doch wirklich paradiesisch, oder? Ich mache mir seit letztem Jahr den Spaß, dass ich alle Früchte grob zusammen zähle; und so kamen wir 2009 auf sage und schreibe 1460 Exemplare. Und das Beste ist: sie fallen von alleine von den „Bäumen“, wenn sie reif sind. Denn sie wachsen recht hoch, an Ranken ähnlich dem Wein, am allerbesten an anderen Bäumen entlang „schmarotzt“. So braucht man sie nur morgens und abends aufzulesen, zu öffnen und die Kerne durch die Flotte Lotte zu drehen, Wasser und Zucker dran und – Mm!


Das ist die Ernte von zwei Tagen! Klar, dass wir das nicht alles selbst verbrauchen können. Es freuen sich die Nachbarn mit!

Und das ist auch paradiesisch:


Dieser ganze Korb voll Bananen, es sind 147 Stück, für nur 4,50 EURO. So billig ist es nicht mal bei Aldi! Und das war noch ein „Mitleidspreis“ – eigentlich wäre die Hälfte üblich!

Für uns ist es vor allem ein riesiges Vorrecht, für unseren HERRN hier in Malawi unterwegs sein zu dürfen. Maracuja, Bananen, Guava, Mango, Papaya, Zitrusfrüchte und noch manch anderes Obst, von dem wir gar keine deutschen oder englischen Namen wissen – das alles ist recht guter Ersatz für Joghurt, Quarkspeise, deutsche Äpfel, …, an dem Ihr euch erfreut!

Liebe Grüße,
Daniel

1 Kommentar:

  1. eins der dinge auf die ich mich schon freue: richtig leckeres obst!!:)
    abgesehen davon euch zu besuchen und endlich mal wieder in afrika zu sein!
    liebe grüße nach malawi
    elisa

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