Wer noch ein wenig mehr lesen will als hier auf dem Blog, der kann sich auf unserer homepage den neuesten (und auch vorerst letzten) Rundbrief aus Malawi runterladen.

Liebe Grüße aus dem kühler werdenden Malawi,
Daniel.

… gibt es zurzeit hier zu kaufen. „Der Markt wird am Montag um 8.00 Uhr eröffnet werden!“ So haben wir es verkünden lassen. Schon vor sechs Uhr aber versammelten sich die ersten Verkäufer.

Hier wird der Mais angenommen und gewogen, und dann eingelagert.

Danach geht es zum Haus des Chefs, wo es das Geld gibt.

Wer nicht schreiben kann, gibt den Daumenabdruck als Bestätigung auf den Ausgabebeleg.

So haben wir gestern 85 Säcke zu je 50kg gekauft, und heute noch einmal 50 dazu! Das reicht dann schon für den gesamten Jahresbedarf an Mais für unsere Studenten.
Zudem haben wir ja noch den Mais, den wir von den schuleigenen Feldern geerntet haben, was ja noch einmal ca. 10 Säcke sind.
Diesen haben unsere Studentenfrauen gestern begonnen abzumachen, d.h. die einzelnen Körner von den Kolben zu trennen. Das ist normalerweise eine mühsame und langwierige Arbeit, aber mit den kleinen runden „Maschinchen“ geht es ganz schnell. Und es macht sogar noch Spaß!

Unsere haben wir teilweise von befreundeten Kollegen und von Kindern aus der Umgebung bekommen, die mitbekommen haben, dass Schildkröten für uns Weißen eine Besonderheit sind. So hielten wir sie für mehrere Jahre als Haustiere in einem schönen, geräumigen Terrarium in unserem Hof. Das Erwachen nach dem ersten Regen, Füttern mit Obst und Gemüse und vor allem das Entdecken der Jungen war immer wieder eine Freude, nicht nur für unsere Kinder!
Nun aber ist es Zeit, dass wir uns von ihnen trennen. Noch bleiben ihnen ein paar Wochen um sich ein neues Zuhause zu suchen. Ausgesetzt haben wir sie nun in dem kleinen Waldstück, das zu unserem CHISOMO-Gelände gehört. Da ist es zurzeit recht dicht und grün.
Jetzt, nachdem manche Felder schon abgeerntet sind, können wir wieder Holz schlagen auf CHISOMO. An machen Stellen auf dem Gelände, an Wegen und an der Grundstücksgrenze entlang, wurden Eukalyptusbäume gepflanzt, die als Bau- und Brennholz optimal geeignet sind. Zum einen wachsen sie oft sehr gerade, was sie dann für Dachbalken und dergleichen verwendbar macht. Zum andern wachsen sie sehr schnell, sprießen nach dem Abschlagen erneut und trocknen in der Sonne innerhalb weniger Tage – das ist für Brennholz sehr wichtig.
Einen Teil der Arbeitszeit unserer Studenten wird deshalb vom „Brennholzmachen“ gefüllt. Für die zentrale Küche, in der für die Single-Studenten gekocht wird und für die Küchen der Familien brauchen wir wöchentlich ungefähr eine Pickup-Ladung voll.