Mittwoch, 29. September 2010

Auftakt-Gottesdienst

Vergangenen Sonntag hatten wir unseren ersten monatlichen CHISOMO-Gottesdienst. Es ist immer wieder spannend, wie jede neue Gruppe sich einbringt mit den Gaben der einzelnen Studenten und Studentinnen. Da gibt es klassische Beiträge wie den Chor des Frauenkreises, der je nach Gruppenstärke kräftiger oder kläglicher ausfällt. Dieses Jahr scheint es auch wieder einen schönen Studentenchor zu geben, und drei Studenten glänzten (oder wollten es) durch persönliche Beiträge: ein Liedvortrag eines einzelnen, eine Art Gedicht und einer hat doch tatsächlich das ganze erste Kapitel des Jakobusbriefes aus dem NT vorgetragen – auswendig! Krasse Leistung, denn er hatte nur zwei oder drei kleine Fehler.


Bei der Predigt versuchte ich die Gnade (Chichewa: CHISOMO) Gottes groß zu machen. Es ist ein allgemein verbreiteter Irrtum in (wahrscheinlich den meisten) malawischen Kirchen, dass jemand, der sündigt, nicht ein Kind Gottes sein kann. Aber wer ist dann ein Kind Gottes? Nur der, der aus der Gnade lebt und täglich die Vergebung in Anspruch nimmt! Oder anders ausgedrückt: wer „in der Heiligung“ lebt. Dass Christsein heißt, als vor Gott durch Jesus in Gnade gerechtfertigter Mensch im Alltag zu leben ist etwas, was vielen Studenten noch niemand gesagt hat.


Wir Missionare wünschen uns sehr, dass durch das Lernen und Leben auf CHISOMO unsere Studenten erkennen und einüben können, aus Gottes Gnade zu leben und das Wunder der Heiligung für sich in Anspruch zu nehmen.



Danke, dass ihr uns dabei durch eure Gebete helft.


Hier seht ihr die fast komplette Studentengruppe (einer fehlt):


Liebe Grüße

Daniel.

Donnerstag, 23. September 2010

Endlich – ein neuer Rundbrief von Mattmüllers in Malawi

Jetzt hat es wieder einmal sehr lange gedauert, bis endlich ein neuer Rundbrief da ist. Wer ihn hier sieht, aber noch nicht über den Verteiler bekommen hat, der kann ihn sich auf unserer homepage herunterladen (www.matschi-online.de).



Und am besten auch gleich für das nächste Mal bestellen! Das geht am einfachsten, indem man einfach eine leere Email an folgende Adresse schreibt: Matschi-News-subscribe@yahoogroups.de.



Allen Blog- und Rundbrieflesern ein herzliches Dankeschön für euer Interesse an uns und eure Unterstützung unserer Arbeit! Gott segne euch!!



Liebe Grüße


Daniel.

Donnerstag, 16. September 2010

Gäste ...

… sind bei uns immer gern gesehen und willkommen, allerdings nicht alle. Vor ein paar Tagen wollte doch tatsächlich diese dumme Henne unser Gästeklo benutzen, oder irgendwo ein Ei hinlegen. Unter viel Gegacker haben wir sie wieder hinaus geschickt – mehr oder weniger geschickt.


Allerdings sind grad zwei wirkliche Gäste für ein paar Tage bei uns: Christine und Elisa aus Stetten (bei Schwaigern), „alte“ Bekannte aus der Zeit beim SWD-EC im Kreisverband Heilbronn. Sie sind auf der Durchreise von Südafrika her „kurz vorbeigekommen“. So was ist immer schön: sich an vergangene Zeiten erinnern, Beziehungen stärken und auffrischen, lecker zusammen essen, …



Es ist immer wieder eine Freude für uns zu sehen, wie viele nette Freunde (nicht nur aus dem EC) über all die vergangenen Jahre den Kontakt zu uns gehalten haben und uns in verschiedener Weise bei unserer Arbeit hier in Malawi unterstützen.

Vielen Dank euch allen!! Gott selbst, unser Chef, vergelte es euch reichlich!


Liebe Grüße


Daniel.

Dienstag, 7. September 2010

14 Studenten angekommen!

Nun geht es wieder los: ein neues Schuljahr in CHISOMO. Dieses mal aber für Malawier: Gemeindeleiter und –Mitarbeiter unserer Partnerkirche, der „Evangelical Baptist Church of Malawi“.

Am Montag fuhren wir mit zwei Autos nach Liwonde, wo die Zentrale der Kirche ist. Dorthin wurden alle eingeladenen Kandidaten bestellt, damit sie von dort gemeinsam mit uns nach CHISOMO fahren können. Und dieses Jahr kam es seit langem wieder einmal vor, dass wir nicht genügend Platz für alle in unseren Wagen hatten und somit drei mit dem Minibus (= öffentliches Verkehrsmittel) fahren mussten.


(Bereits angekommene Studenten warten auf ihre „Kollegen“ und das Mittagessen)

Das ist genial: Nun sind schon 14 Studenten hier, vier bereits mit Familie. In den letzten zwei Jahren hatten wir relativ schwache Jahrgänge, sodass wir uns nun sehr über die bisher angekommenen freuen. Ein oder zwei Kandidaten sind noch „unterwegs“, d.h. sie können noch während der Woche hier eintreffen. Und im Januar wird noch ein weiterer Student dazu stoßen, der letztes Jahr seine Ausbildung nach dem ersten Trimester unterbrechen musste.


Gestern ging es nach einer ausführlichen Einführung gleich richtig zur Sache: Feldarbeit. Das ist so organisiert, damit zum einen die Schulfelder rechtzeitig vorbereitet sind, aber zum anderen sich auch die Gruppe schnell findet, denn Ende der ersten Woche soll der Klassensprecher gewählt werden. Bei Staub, Arbeit und viel Tratschen ist ein gutes Kennenlernen gewährleistet und die verschiedenen Charaktere werden gut sichtbar.

Danke für eure Gebete für „unsere Jungs“, für ihr gutes Einleben und einen guten Start des Unterrichts ab kommenden Montag.

Liebe Grüße
Daniel.