… dann ist nicht etwa der CHISOMO Kids Club super, sondern dann hat ein Student vieles aus dem Predigtlehre-Unterricht umgesetzt! Ganz zur Freude und Zufriedenheit seines Lehrers!
Im momentanen Trimester unterrichte ich tatsächlich Homiletik, was in unserer Partnerkirche Evangelical Baptist Church of Malawi (E.B.C.M.) (und wahrscheinlich nicht nur da) sehr wichtig ist. Denn viele Redner verwechseln Vollmacht mit Lautstärke, Zuspitzung mit der Warnung vor den Hauptsünden wie Alkoholtrinken und Rauchen und Veranschaulichung mit einem erhobenen Zeigefinger. Es ist immer wieder auch erstaunlich, auf welche interessanten Vergleiche und Deutungen von Geschichten und deren für uns oft Nebensächlichkeiten die Geschwister hier kommen. Warum zum Beispiel war der Esel, den die Jünger im Auftrag Jesu für ihn in Jerusalem besorgen sollten, angebunden? Spontane Antwort: damit er nicht wegläuft. Weit gefehlt! Er ist angebunden gewesen als Verdeutlichung dafür, wie viele Menschen heute in Sünde und Bosheit verstrickt und gebunden sind. Die Jünger kamen, um ihn loszubinden und ihn zum Herrn zu bringen. Genauso ist es auch unser Auftrag heute, gebundene Menschen zu Jesus zu bringen, damit sie frei werden. Das ist klar – nur ist das auch die Aussage des Bibeltextes zum Einzug Jesu in Jerusalem?
Nun, worüber aber hat sich der Lehrer so sehr gefreut und warum war der Junge so gespannt dabei in der Morgenandacht neulich? Weil der Student seine kräftige Stimme mäßig eingesetzt hatte; weil er versuchte, den Kerngedanken des Bibeltextes zu erläutern und weil er eine geniale Veranschaulichung fand und sie gekonnt einsetzte. Ist doch schön, wenn man „Frucht“ – hier in Form von Maiskolben – seiner Arbeit und Mühe sehen darf!
„Der HERR ist gut, in dessen Dienst wir stehn!“
Daniel.
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