… kam in letzter Zeit regelmäßig bei uns vorbei! Beim ersten Besuch hier sah er krass aus, wie wenn er in eine Schlägerei verwickelt gewesen wäre und übel zugerichtet wurde: Auge geschwollen, das halbe Gesicht eine offene Wunde! Aber der Mann ist kein Schläger. Er hatte lediglich einen dummen Unfall mit dem Fahrrad und bremste unglücklich mit dem Kopf! So kam er dann her und bat um Hilfe, weil Rita mittlerweile kilometerweit bekannt dafür ist, dass sie viel besser die Wunden verbindet als die Krankenhäuser unserer Gegend. Seine erste Verbandmaske sah dann so aus:

Rita nahm sich mehrmals dann in Abständen von jeweils ein paar Tagen die Zeit, die ganzen Pflaster wieder abzunehmen, die Wunden zu salben und dann wieder mit neuem Verband zu schützen. Auf dem Bild hier hat sie lediglich noch ein kleines Pflaster nachgebessert, das sich wieder löste. Sonst trägt sie bei solchen Arbeiten immer Gummischutzhandschuhe.

Nach knapp zwei Wochen sah das Gesicht dann wieder fast ganz hergestellt aus, und der Mann war sehr fröhlich und dankbar für die Hilfe. Für uns wird er immer im Gedächtnis bleiben als „der Mann mit der Maske“, der sehr freundlich und dankbar war und immer viel gelacht hat bei seinen Besuchen hier. Anfangs tat ihm das Lachen weh im Gesicht, und wir lachten mitleidig mit, aber am Ende war es ein ausnahmslos fröhliches und dankbares Lachen.

Gut, wenn man Hilfe findet. Und gut, wenn man helfen kann und die nötigen Salben und Pflaster hat. Danke allen, die uns dabei in den letzten Jahren so toll unterstützt haben!
Liebe Grüße,
Daniel.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen